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BIG-Basketballmagazin

Chronik

Im April 2002 wird die Basketballabteilung der WSG 1981 Königs Wusterhausen aus der Taufe gehoben - allerdings nicht im Zuge einer Neugründung sondern als Fusion der Freizeitmannschaft "Desperados" mit den Basketballern des SC Störche Dahmeland (im Spielbetrieb seit 1999).

Der Hintergrund der Fusion liegt auf der Hand: Zwei konkurrierende Vereine in einer Region werben sich gegenseitig Spieler ab. Der einhellige Tenor beider lautet: "Wir wollen gemeinsam die Sportart Basketball vorantreiben." Das ist die Geburtsstunde der Red Dragons!

 

 

 

2002/2003 2003/2004 2004/2005
2005/2006 2006/2007 2007/2008
  2008/2009   2009/2010   2010/2011
  2011/2012        

 

Saison 2002/2003

Im Zuge der Fusion unter dem Dach der WSG 81 übernehmen die "Desperados"-Spieler Henric Nitschke und Stefan Glawe den Vorstand und Störche-Coach Ingo Opitz das Amt des Spielertrainers der Herren. Neben den Red Dragons geht auch das U18-Team aus Störche-Zeiten weiter auf Korbjagd.

In ihrer ersten Saison (2002/2003) starten die Königs Wusterhausener mit einem Durchschnittsalter von 18,9 Jahren als jüngstes Team in der Bezirksliga-Ost. Das vordergründige Ziel heißt: Erfahrung sammeln. Am Ende stehen drei Siege zu Buche, bei elf Niederlagen. Der umjubelte erste Triumph gelingt den WSG-Basketballern am 8. Dezember 2002, mit einem 83:75-Heimerfolg über Eisenhüttenstädter BV.

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Saison 2003/2004

Expansion lautet das Stichwort der WSG Verantwortlichen für die zweite Saison. Zu den Red Dragons und den U18-Basketballern gesellen sich eine U20 und U16, sowie erstmals ein Damenteam der U18. "Durchstarten in allen Ligen", titelt die MAZ. Ermöglich wird der wahre "Team-Auflauf" durch die Kooperation zwischen der WSG 81 und dem Friedrich-Schiller Gymnasium, an dem der Initiator vom Dienst, Ingo Opitz, als Sportlehrer mehrere Schul-Basketball-AG's ins Leben gerufen hat.

Doch nicht nur im gesamten Verein tummeln sich neue Gesichter, auch bei den Männern gibt es personelle Veränderungen. In Person von Olaf Pomrenke (vormals Basket Bären Marzahn) bekommen die WSG-Basketballer einen erfahrenen Trainer an die Seite. Die Ambitionen sind höher gesteckt, doch schnell folgt die erste Ernüchterung. Die Red Dragons starten mit vier Niederlagen in die Saison und stehen zur Winterpause mit 2:5 Siegen auf dem 6. Tabellenplatz.

Eine Duftmarke setzen die Königs Wusterhausener am 7. Dezember mit ihrem 127:28-Erfolg über BBC Cottbus II, bis heute höchster Sieg der Red Dragons. Die zweite Rekordmarke, die nach wie vor Bestand hat, gelingt Henric Nitschke. Beim hauchdünnen 77:78 nach Verlängerung gegen SV Mahlow erzielt Nitschke 38 Punkte, darunter fünf Bomben aus dem Dreierland.

In der Winterpause muss Pomrenke das Trainer-Amt überraschend aus persönlichen Gründen räumen, sodass Opitz wieder in die Rolle des Spielertrainers schlüpft. In der Rückrunde gelingen drei Siege in sieben Spielen, am Tabellenplatz ändert dies aber nichts mehr.

Für Furore sorgen die Young Guns der U20 und U18 in der Landesliga. Die U20-Basketballer um das "Triumvirat" Glawe, Höft und Hasselberg schließen die Hauptrunde als Erster ab, unterliegen aber im Endspiel des Final Four 59:86 gegen SV Oranienburg. Das U18-Team beendet die Hauptrunde ebenfalls als Erster, punktgleich mit Staffelkonkurrent Strausberg Mustangs. In den Playoffs bleiben sie allerdings ohne Erfolg.

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Saison 2004/2005

Die dritte Bezirksligaspielzeit der WSG-Basketballer wird zum großen Durchbruch. Mentor Ingo Opitz zieht es berufsbedingt an die "German School of New York" (USA). Doch mit Thomas Jahn, der selbst bei den White Devils Cottbus als Spieler aktiv ist, steht sein Nachfolger bereits in den Startlöchern. Außerdem verstärken mit Oliver Grimm, Christian Radandt, Marcel Bischof und Christopher Dittmann gleich vier ehemalige Mahlower-Spieler den Kader der Dragons und stopfen damit das Loch, das Opitz und Center Tobias Urban, der studienbedingt für ein Jahr in Halle auf Korbjagd geht, aufgerissen haben.

Binnen weniger Wochen formt Jahn aus den drei Jahre lang gereiften Herren eine motivierte und geschlossene Einheit mit Siegermentalität.

Die Red Dragons starten mit vier Erfolgen, Pokal mit eingeschlossen, in die Saison und zelebrieren echten Team-Basketball. Am 18. Dezember machen sie sich landesweit einen Namen, indem sie in der 3. Pokalrunde Oberligist Basket Brandenburg mit 77:71 aus dem Wettbewerb werfen. Und selbst in der 4. Runde im Februar halten die "Reds" gegen BG Lauchhammer, ebenfalls Oberligist, vor 120 Zuschauern in der proppevollen Schiller-Halle lange mit und ziehen am Ende nur 67:79 den Kürzeren.

Bereits einen Monat zuvor sichern sich die Königs Wusterhausener Basketballer durch einen 76:61 Erfolg über die Strausberg Mustangs III Tabellenplatz eins in der Bezirksliga Staffel-Süd (10:2 Siege) und stehen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in den Playoffs um den Landesligaausftieg.

Der Kampf um den einen Aufstiegsplatz zwischen den Red Dragons, USV Potsdam III, WSG Fürstenwalde II und SSV Perleberg ist vor Spannung kaum zu überbieten -- fast jeder schlägt jeden. Und so kommt es, wie es kommen

muss: Zu einem alles entscheidenen Finalspiel zwischen den Red Dragons und Gastgeber SSV Perleberg am 8. Mai -- beide zu diesem Zeitpunkt mit

3:2 Siegen. Am Ende haben die Red Dragons den längeren Atem und entscheiden den Krimi 71:64. Zusammen mit den im Bus mitgereisten Fans singen sie anschließend: "Letzte Liga, nie mehr nie mehr." Der Aufstieg ist perfekt.

Auch die Jungendteams machen von sich Reden. Wie im Vorjahr erreichen die Young Guns der U20 das Final Four, müssen sich hier allerdings mit dem vierten Platz begnügen. Erfolgreicher sind die U18-Basketballer. Sie können nach der fabulösen Hauptrunde in der Staffel Ost mit 12:0 Siegen in den Playoffs immerhin drei Partien für sich entscheiden. Beide Teams scheiterten aber wie im Vorjahr in der Oberliga-Qualifikation.

Ein starkes Jahr legten auch die U18-Spielerinnen aufs Parkett.

Angeführt von Anke Blume (19 PPG), Anna Walter (16,9), Maria Urban

(12,6) und Jenny Tramm (11,3) holen sie bereits in ihrem zweiten Liga-Jahr in der Hauptrunde (2.) sechs Siege bei zwei Niederlagen und schaffen erstmals de Sprung in die Playoffs (3.).

Im Sommer 2005 erweitern die Red Dragons ihren Operationsstab. Dazu richten sie in der Geschäftsstelle der WSG 81 einen Posten als FSJler ein, der sich neben den Formalitäten aller Teams auch um die Nachwuchsgewinnung kümmert und dazu an mehreren Schulen Basketball-AG's durchführt. Als erster übernimmt diesen Posten Stefan Glawe. Es folgen Maik Hasselberg, Robby Tabor, Martin Schmoll und zur Saison 2008/2009 Arne Wernitzsch.

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Saison 2005/2006

Als Landesliganeuling schaffen es die WSG-Basketballer mit 8:6 Siegen auf Anhieb auf den vierten Platz. Neben Rückkehrer Tobias Urban (13,1

PPG) macht dabei vor allem Neuzugang Christian Müller (13,2), der zusammen mit Tobias Ohl aus Fürstenwalde kommt, auf sich aufmerksam.

Nach zwei knappen Niederlagen zum Auftakt gegen Basket Brandenburg

(57:59) und USV Potsdam II (54:55) gehen die Red Dragons fünf Mal in Folge als Sieger vom Feld. Vor dem vorletzten Spieltag rangieren die Red Dragons (14:6) gar auf dem zweiten Rang hinter den Baskets (18:2), aber es gibt abermals Schlappen gegen Brandenburg (63:80) und Potsdam II (59:69), womit die Träume vom direkten Durchmarsch endgültig begraben werden müssen.

Im Pokal geht es für die Red Dragons bis in die 3. Runde. Hier ziehen sie das "Traumlos" und empfangen die Regionalliga-Basketballer des RSV Stahnsdorf in der Paul-Dinter-Halle. Bereits kurz nach Spielschluss spricht keiner mehr von der 58:117-Niederlage, sondern von einem tollen Highlight, dass keiner so schnell vergessen wird.

Erstmals nach zwei Jahren bauen die Red Dragons wieder ein U16-Team auf.

Am Spielbetrieb beteiligen sich die Jungen Drachen noch nicht, dafür setzen die beiden Trainer Robby Tabor und Max Brabant auf intensive Trainingsarbeit. Die Young Guns der U20 verpassen erstmals das Final-Four, rehabilitieren sich dann aber mit der Oberliga-Qualifikation. Die bleibt den U18-Basketballern verwehrt, dafür legen sie angeführt von Emanuel Schmidt, Max Brabant (17,3) und Arne Wernitzsch fabulöse 16 Erfolge bei nur zwei Niederlagen hin. Die Landesmeisterschaft geht aber an die punktgleichen Fürstenwalder.

Ein großer Erfolg gelingt den U20-Basketballerinnen. Erstmals schaffen die Red Dragons Girls mit dem vierten Platz der Hauptrunde den Sprung ins Final Four, wo sie im Spiel um Platz drei einen 11-Punkte-Halbzeitrückstand gegen Eisenhüttenstädter BV noch in einen 52:49-Sieg umdrehen. Chapo!

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Saison 2006/2007

Bereits im zweiten Jahr in der Landesliga gelingt den WSG-Basketballern der große Wurf in der noch jungen Clubgeschichte. Die Red Dragons gewinnen elf von 14 Spielen und schaffen zusammen mit Preußen Frankfurt den Sprung in die Oberliga. Im Finale um die Staffelmeisterschaft unterliegen sie den Frankfurtern knapp 51:58. Mit Christian Müller (14,1 PPG), Tobias Urban (12,1) und Henric Nitschke (12,0) legen drei Red Dragons zweistellige Punktewerte auf. Kleiner Wehrmutstropfen am

Saisonschluss: Erfolgs-Coach Thomas Jahn verabschiedet sich nach drei Jahren aus Königs Wusterhausen. Teamkapitän Henric Nitschke findet die richtigen Worte: "Wir haben ihm unglaublich viel zu verdanken!"

Im Pokal ist abermals in Runde drei Schluss für die Red Dragons. Nachdem sie in der 2. Runde Mitaufsteiger Frankfurt in der Paul-Dinter-Halle mit

69:64 nach Hause schicken, bleiben sie anschließend gegen USV Potsdam (58:74) ohne Chance.

Die Young Guns landen in ihrer ersten Oberliga-Spielzeit trotz negativer Bilanz (14:18 Punkte) auf einem respektablen vierten Platz. Die junge U18er Truppe muss sich wie die neu ins Rennen geschickten U16-Basketballer mit einem Platz am Tabellenende zufrieden geben, was auch für die beiden Damenteams gilt.

Im Sommer können die Red Dragons gleich mit zwei absoluten Top-Events aufarten. Am 28. April präsentieren die Red Dragons zunächst das 3.

All-Star Game der besten Basketballer Brandenburgs in Königs Wusterhausen. Mehr als 600 Zuschauer strömen in die Paul-Dinter-Halle und erleben ein echtes Basketballfest. Mit dabei Lokal-Hero Tobias Urban, der stolz das Trikot der Ost-Auswahl überstreift. "Das war schon was ganz besonders", gibt Urban zu. Auf dem Parkett dagegen wird der Osten aus einander genommen wie eine Weihnachtsganz und kommt mit 76:113 unter die Räder.

Nur fünf Wochen später folgt das Länderspiel der deutschen und schwedischen U20-Nationalmannschaft, um sich auf die B-EM in Warschau vorzubereiten. Bis zur Halbzeit ist die Partie ausgeglichen (38:38), bevor die deutsche Equipe nach dem Pausentee Ernst macht und zur Freude der 400 Zuschauer einen deutlichen 85:66-Erolg einfährt. Im Publikum tummeln sich bekannte Basketball-Größen, wie Matej Mamic und Burkhardt Prigge. Und U20-Trainer Emir Mutapcic hat am Ende nur Lob übrig für die veranstaltenden Red Dragons: "Die Organisation war sehr professionell.

Das hatte Bundesliga-Niveau." Schnitt... Schulterklopfer...

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Saison 2007/2008

Vor der ersten Oberliga-Saison der Vereinsgeschichte gehen Euphorie und Abstiegsangst bei den Red Dragons Hand in Hand. Oberstes Ziel für die Königs Wusterhausener ist es, die Klasse auf Biegen und Brechen zu halten. Und tatsächlich müssen sich die WSG-Basketballer - ohne Neuverpflichtungen, dafür mit einigen Abgängen (u.a. Müller, Ohl) - mächtig verbiegen. Mit dem neuen Coach Mirko Renner an der Seitenlinie landen die Red Dragons als Aufsteiger zunächst einen Überraschungserfolg beim 76:59-Auftaktsieg bei BG Lauchhammer.

Nach dem Traumstart folgt allerdings schnell die Ernüchterung. In den verbleibenden 13 Partien gelingt nur noch ein einziger Sieg. Damit gehen die Red Dragons mit 4:22 Punkten als Außenseiter in die entscheidende Play-down-Runde gegen Optik Rathenow, BG Schwedt und BG Lauchhammer.

Doch es funzelt Licht am Ende des Tunnels. Grund dafür sind die drei Neuzugänge Sebastian Mundt, Ricardo Santos und Rückkehrer Maik Hasslberger. Und die Verstärkungen beweisen sofort ihre Klasse.

Gleich im ersten Playdown-Spiel fahren die Red Dragons, angeführt von Santos (13 Punkte), Mundt (12) und Hasselberger (11) einen 72:58-Heimerfolg über Optik Rathenow ein. Beide Teams müssen anschließend zwei Niederlagen einstecken, sodass es am 1. März zu einem vorgezogenen Endspiel kommt -- mit dem glücklicheren Ende für die Red Dragons. Dank eines Treffers von der Freiwurflinie durch Arne Wernitzsch in der Schlusssekunde gewinnen die Königs Wusterhausener den Basketball-Thriller knapp 66:65 und können damit vorzeitig den Klassenerhalt feiern. In der Kabine fließt Sekt in Strömen, es wird gejubelt und gefeiert. Und der Howard Carpendale der Red Dragons, Mike Krebs, singt mit voller Inbrunst: "Arne is die schönste Frau der Welt!"

Die Young Guns der U20 erreichen nach einer Saison mit Höhen und Tiefen den vierten Rang. Die U18er müssen pausieren. Den U16-Basketballern gelingen trotz des mit Abstand jüngsten Kaders zwei Überraschungserfolge. Bei den Ladys verpassen die U20-Basketballerinnen mit dem fünften Rang knapp das Final-Four, während die U18-Spielerinnen in ihrer dünnen Dreiergruppe Platz zwei einstreichen.

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Saison 2008/2009

Mit einem neuem 2,08m Mann starten sie Red Dragons Herren gegen den USV Potsdam in die neue Saison. Ein gutes Spiel endete für die KWer mit einer 66:65 Niederlage und war zeitgleich der Auftakt für eine ganze Serie. Erst im fünften Spiel der Saison konnte man gegen Lok Bernau II auswärts mit 71:63 gewinnen. Am Folgespieltag konnte man an die guten Leistung anknüpfen und die BG Lauchhammer deutlich mit 63:45 besiegen ehe man die Hinrunde mit 2 Siegen und 5 Niederlagen beendete. Allgemein zollt man den KWern in ihrer 2 Oberligasaison Respekt. Allen voran Martin Hoeft der bereits 17 Dreier in 6 Spielen versenkte.

Das der Aufbau der Dragons ins Rollen gekommen ist wird in der Rückrunde deutlich. Starke Teamleistungen führten zu einem klasse Rückrundenstart. Erst siegte man in heimischer Halle über den USV Potsdam (79:69) anschließend wies man Preußen Frankfurth/O. in die Schranken (72:62).

Der Durchbruch und die Aufmerksamkeit erlangten die Dragons jedoch im dritten Spiel mit einem 69:68 Sieg über die Titelfavoriten aus Stahnsdorf. Die Reaktionen auf das Spiel waren riesig. Lob, Bewunderung und Anerkennung reiten sich aneinander. Ein Kampfbetontes Spiel, das durch eine grandiose Teamleistung gewonnen wurde.

Die Tabelle der Oberliga wurde dadurch mehr als spannend. Von Platz 3 bis 6 lagen alle Mannschaften punktgleich auf. Die Playoffs für die Dragons waren weiterhin in Reichweite. Am Ende schlossen die Dragons die Saison mit 7 Siegen und 7 Niederlagen ab. Ein weiterer Sieg kostete ihnen den Einzug in die Playoffs und so mussten sie erneut mit Preußen Frankfurt/O./ BG  Lauchhammer und Bernau in den Playdowns beweisen.

Diese gestalteten sich sehr spannend. Nur eine ganz genaue Rechnung vermittelte einigen Fans Sicherheit für das letzte und entscheidende Spiel gegen die bereits sicheren Basketballer aus Frankfurt/O. . Punktgleich teilten sich alle anderen Mannschaften die Chance des Nichtabstieges. Der Sieg gegen den Tabellenführer war notwendig, um nicht auf Schützenhilfe angewiesen zu sein. Nach dem Abpfiff zum entscheidenden 73:69 Sieg war allen klar, dass die Dragons in der kommenden Saison neu in der Oberliga angreifen können und die Freude war groß.  

Erstmals trat in dieser Saison eine Damenmannschaft in der Oberliga an. Drei Siege genügten um in der Liga zu verbleiben. Allgemein galt die Saison als Findungsphase und die Mannschaft reifte merklich zu einer Einheit zusammen.

In den Jugendmannschaften galt ebenfalls das Prinzip der Erfahrungssammlung. So waren die hinteren Tabellenplätze im Rahmen der Möglichkeiten jedoch mit einer sichtlich erkennbaren positiven Tendez.

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2009/2010

Die Saison trägt ohne weiteres den Zusatz „Sternstunden der Red Dragons“. Wobei der Saisonstart alles andere als Anlass zum Jubeln gab. Die Hinrunde ein einziges Desaster. Vier von sechs Spielen wurden unglücklich mit gerade einmal 3 oder weniger Punkten verloren. Die Fans mussten jedes Mal bis zur letzten Sekunde vergebens auf einen Sieg hoffen. Lediglich ein Sieg konnte in gegen den RSV Stahnsdorf III erlangt werden. Jedoch war der Gegner erst gar nicht angetreten, so dass die Red Dragons spielerisch sieglos die Hinrunde beendeten. Leistungstechnisch merkte jedoch jeder einzelne Gegner, dass ein Sieg gegen die KWer keine Selbstverständlichkeit ist und erarbeitet werden will.

 Verstärkt und mit neuem Elan waren die Dragons dann die Überflieger in der Rückrunde. Mit 6 Siegen aus 6 Spielen schauten alle ein zweites Mal auf die Abschlusstabelle vor den Playoffs. KW steht on Top… Ein Traum wurde war.

Die Playoffs wurden von Brandenburg dominiert. Eine wertung im letzten Spiel für KW bedeutete den 3Platz. Aufgrund des Verzichts von Brandenburg und Schwedt nahm KW das Aufstiegsrecht war.

In der Bezirksliga startet erstmalig ein zweites Herrenteam und schließt die Saison im guten Mittelfeld ab. Die Damen der Oberliga entwickeln sich stetig weiter. Die Jugendmannschaften stabilisieren sich ebenfalls und spielen bereits auf Augenhöhe mit.

Wehrmutstropfen für die Abteilung ist, dass Henric Nitzschke nach längjähriger Tätigkeit im Amt des Abteilungsleiters zum Jahreswechsel aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen musste. Ein neuer Vorstand wurde gewählt und mit Matthias Köpke übernimmt ein langjähriges WSG Mitglied die Federführung der Basketballabteilung.

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2010/2011

In Ihrer ersten Saison in der 2.Regionalliga galt es sich in der Hinrunde zu finden. Eine gänzlich andere Welt scheint sich aufzutun. Das Spielniveau, die Gegner alles ist Neuland. Trotz einer anschließenden guten Rückrunde sind die 1.Herren der Dragons einer der potenziellen Abstiegskandidaten der 2.Regionalliga. Mit Biss und Kampfkrampft konnte am Ende der Verbleib in der Regio gesichert werden. Trainer Adrian Pawlitszyn ist mehr als Glücklich über diese Entwicklung und setzt nun alles auf den Aufbau der Mannschaft.

Die 2.Herren schaffen als 3.Paltzierter den Aufstieg in die Landesliga und bilden dadurch einen guten und wichtigen Unterbau zur Regiomannschaft.

Die Lady Dragons (1.Damen) erarbeiten sich die Möglichkeit des Aufstieges in die 2.Regionalliga. Durch Verzicht der WSG Fürstenwalde und Cottbus nimmt in KW auch das Damenteam die Chance war.

Die U18-Jungs werden mit nur einer Niederlage Landessieger in Brandenburg und richten die Ostdeutsche Meisterschaft aus. Ein Erfolg der sich aus der guten Jugendarbeit der letzten Jahre abzeichnete.

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2011/2012

Erstmalig in der Geschichte der Basketballabteilung starten die Damen 1 & Herren 1 gemeinsam auf gleichen Liganiveau, der 2.Regionalliga. Eine Doppelbelastung auch für Coach Adrian Pawlitzsch der beide Mannschaften als Headcoach betreut. Mit 12/6 Siegen schaffen die Lady Dragons auf Anhieb den 3.Tabellenplatz hinter EBC Rostock und Berlin Baskets 2. Eine beachtliche Leistung gab es doch zum Jahreswechsel einen Trainerwechsel. Neuer Headcoach der Damen wurde Denise Ney, der der Mannschaft noch einmal alles in der Hinrunde abverlangte und erheblichen Anteil am Saisonerfolg hatte. Auch bei den Herren legte Adrian sein Amt ab, sein Nachfolger hier kommt aus den eigenen Reihen. Der bereits frühzeitig in der Saison verletzte Ex-Bernauer Konstantin Mau übernahm kurzfristig die stelle als Headcoach der Herren und führte dieses ebenfalls mit 14/6 Siegen zum beachtlichen 3.Platz in der Liga.

Beflügelt von den guten Leistungen und der neuen Personellenkraft in Form von Denise Ney nahm der Vorstand der Red Dragons mit der Mannschaft die Möglichkeit des Aufstieges in die 1.Regionalliga war. Ein Verzicht des Tabellen Ersten und Zweiten machten dies möglich.

Ein Hochgestecktes Ziel, das mit der doch noch sehr jungen Mannschaft ein mehr als nur herausforderndes Projekt ist. Vorstand und Mannschaft sind jedoch überzeugt das nötige Potenzial mitzubringen um in der nächsten Saison mitspielen zu können.

Parallel schafften die 2.Herren den Sprung in Oberliga.