Knapp daneben ist auch vorbei // Nachberichte zum 29.02.2020 1. Regionalliga Nord
 
Die Regionalliga-Damen der Red Dragons verloren ihre Heimpartie gegen den SC Rist Wedel mit 33:41 (11:8, 9:15, 5:14, 8:4). Nach der zehnten Saisonniederlage sind die Dahmeländerinnen weiterhin auf dem achten Tabellenrang platziert. Dragons-Coach Dirk Stenke wusste nach dem Spiel ganz genau, warum es nicht zu einer Überraschung gegen den SC Rist Wedel reichte:
„Leider konnte meine Mannschaft über den gesamten Spielverlauf ihre Abschlussschwäche nicht abstellen. Selbst einfachste Bälle fanden nicht den Weg in den Korb, obwohl wir unter der Woche noch eine zusätzliche Trainingseinheit geschoben hatten. Eine gute Teamleistung zeigten wir in der Abwehr. Auf dieser lässt sich zukünftig sicherlich aufbauen. Jetzt haben wir eine Woche Pause und im Training die Möglichkeit, vielleicht unser Angriffsproblem zu lösen.“ Das nächste Match bestreitet seine Mannschaft am Sonntag, den 15. März, wenn die Red Dragons um 13.30 Uhr bei Eintracht Braunschweig antreten müssen. Das Team aus Niedersachsen liegt mit 16 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Das Hinspiel verloren die Brandenburgerinnen klar mit 42:56.
Statistiik: https://www.basketball-bund.net/static/#/spiel/1879851 //Nächstes Heimspiel: 21.03. 16.30 PDH // Tabellenplatz 8
 
Knapp an einem Überraschungserfolg schrammten die Basketball-Regionalliga-Herren der Red Dragons KW in ihrem 20. Saisonspiel vorbei. Nach einem richtig gutem Auftritt verloren die Dahmeländer die Begegnung beim Tabellenzweiten SBB Baskets Wolmirstedt (32 Zähler) nur knapp mit 80:85 (17:33, 24:21, 23:16, 16:15). Mit 18 Punkten rangieren die Red Dragons KW weiterhin auf Tabellenposition sieben. „Als Underdog haben wir uns gut geschlagen und zwischenzeitlich 19 Punkte aufgeholt. Bei unserem kleineren Kader mit vielen Nachwuchsspielern fehlten dann irgendwann die Kräfte. Das wir 16 und Wolmirstedt 33 Freiwürfe bekamen spricht eindeutig dafür, wer heute den Heimvorteil hatte“, sagte Dragons-Coach Michael Opitz unmittelbar nach Abpfiff an seiner alten Wirkungsstätte, denn von 2016 bis 2018 arbeitete er als Trainer bei den Baskets aus Wolmirstedt. Nach dem ersten Viertel sah es nach einer sehr klaren Angelegenheit für die Gastgeber aus, die nach zehn Minuten mit 33:17 vorne lagen. „Unser Problem war der erste Abschnitt. In diesem haben wir die Baskets nicht stoppen können. Wenn man ständig hinten liegt, dann fehlen irgendwann die Kräfte“, analysierte Dragons-Akteur Nico Adamczak, der in der Spielzeit 2017/2018 das Trikot der Wolmirstedter trug.
 
 
Das zweite Viertel konnten die Gäste aus Brandenburg deutlich ausgeglichener gestalten, obwohl auch dieser Abschnitt mit 24:21 an die Baskets ging. Nach einer Aufholjagd und nur 13 Punkten der Wolmirstedter in den ersten neun Minuten des dritten Viertels kamen die Dragons bis auf 51:57 heran. Anschließend folgte ein überragender Auftritt von Adamczak, der mit drei Dreiern in Folge auf 60:62 verkürzen konnte. So richtig spannend wurde es in der Schlussphase der Partie, denn beim 77:77 schien sich das Blatt zu Gunsten der Gäste zu wenden (38.). Mit fünf Punkten in Folge sorgte der beste Scorer (18) und Freund von Adamczak, Max Rockmann, jedoch wieder für eine Baskets-Führung, die bis zum Spielende auch Bestand hatte.
Statistik: https://www.basketball-bund.net/static/#/spiel/1876506, // Nächstes Heimspiel am 07.03. 18 UHr PDH, Tabellenplatz : 7