Am 16. Spieltag der Basketball-Regionalliga empfangen die Frauen der Red Dragons KW am Samstag den SC Rist Redel. Die Begegnung gegen den Tabellendritten wird um 15 Uhr in der Paul-Dinter-Halle angepfiffen. Nach der deutlichen 29:72-Niederlage aus der Vorwoche bei TuS Lichterfelde brennen die Dahmeländerinnen vor eigenem Publikum auf Wiedergutmachung.

Diese dürfte nicht so einfach werden, denn das Hinspiel ging recht deutlich mit 38:63 am 23. November 2019 verloren. „Nach der Niederlage in der vergangenen Woche ist Wedel genau der richtige Gegner, denn die Rollen sind im Vorfeld klar verteilt und wir können dadurch etwas befreiter ins Match gehen“, so Dragons-Coach Dirk Stenke, „Rist hat sich in den vergangenen Spielen in der Tabellenspitze festgesetzt und hat weiterhin gute Chancen auf die Meisterschaft. Im Team, gegen das wir auch schon in den vergangenen zwei Jahren richtige Probleme hatten, spielen einige erfahrene Spielerinnen mit. Aktuell sind wir in einer Situation, in der wir uns schon einmal befunden haben und die wir jetzt angehen müssen.“

Eine ganz schwere Partie haben die Basketball-Regionalliga-Männer der Red Dragons Königs Wusterhausen in ihrem 20. Saisonspiel vor der Brust. Um 18.30 Uhr müssen sie am Samstag, den 29. Februar, beim Tabellenzweiten SBB Baskets Wolmirstedt (30 Punkte) antreten. In der Hinbegegnung setzte es für die Mannschaft von Hedcoach Michael Opitz (7. Platz, 18 Zähler) eine deutliche 62:83-Niederlage gegen die Baskets aus Sachsen-Anhalt. Für den Dragons-Trainer wird es erneut eine ganz besondere Partie gegen die Wolmirstedter werden, denn er ist mit den Red Dragons bereits das zweite Mal bei seinem ehemaligen Verein zu Gast. Von 2016 bis 2018 arbeitete er als Trainer bei den Baskets. Auch die beiden Dragons-Spieler Nico Admaczak und Acha Njei haben ebenfalls eine sportliche Vergangenheit beim Gegner, denn beide trugen in der Spielzeit 2017/2018 das Trikot vom SBB. „Aschersleben war vor der Saison der Aufstiegskandidat Nummer eins. Mit drei Punkten hinter Ligaspitzenreiter Eimsbüttel liegt das Team derzeit etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück. Es kann sich keine Niederlage mehr leisten, sonst ist der Aufstiegszug fünf Spieltage vor dem Saisonende bereits abgefahren. Wir fahren jedenfalls nicht dorthin, um freiwillig die Punkte herzuschenken. Wir werden allles dafür tun, um die Gastgeber etwas zu ärgern“, kündigte Opitz an.