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BIG-Basketballmagazin

Gekämpft und belohnt

Beim Auswärtsspiel am Sonnabend bei der BG 2000 Berlin konnte Ney immerhin wieder über sieben Spielerinnen verfügen. Während dabei die Ausfälle von Natalie Scherler (verletzt) und Vanessa Höhne (krank) geplant waren, musste am Spieltag selbst auch noch Janina Kosche aufgrund eines Allergie-Anfalls kurzfristig passen. Auf der Gegenseite hatte Jörg Dunzel als Trainer der BG 2000 den Luxus über einen kompletten 12er-Kader zu verfügen. Die erste Halbzeit verlief dann auch fast so, wie man es anhand der Umstände hätte erwarten können. Die Red Dragons mussten kräfteschonend spielen, was man vor allem in der Defense sah und so kamen die Berliner zu zahlreichen einfachen Punkten. „Wir hatten zu wenig Spannung in der Verteidigung und nicht genug Biss beim Rebound.“ bemängelte Trainerin Ney, die mit ansehen musste, wie ihr Team insgesamt 40 Punkte in den ersten beiden Viertel kassierte. Vor allem Eva Rosenbaum, die 14 ihrer am Ende 23 Punkte erzielte, bekam man nicht in den Griff. „Wenigstens funktionierte das Offensivspiel einigermaßen, so dass nach 20 nur ein 8 Punkte Rückstand auf der Tafel stand.“, sah Ney aber auch mutmachende Dinge.

Nach einer relativ lauten Halbzeitansprache wirkten die Brandenburgerinnen nach dem Seitenwechsel dann offenbar wachgerüttelt. „Plötzlich war Spannung und Biss in der Defense und beim Rebound. Ballgewinne konnten in Punkte verwandelt werden.“, beschrieb Ney. Und so fanden die Red Dragons, offensiv angeführt von Topscorerin Jana Thiedke (am Ende insgesamt 28 Punkte), bereits nach fünf Minuten zum 42:43 den Anschluss. Es entwickelte sich nun eine umkämpfte Partie, wobei sich beide Teams zwar zwischenzeitlich auf bis zu fünf Punkte absetzen konnten, was jedoch keiner Vorentscheidung entsprach. Auch als sich die WSG-Damen zwei Minuten vor Schluss mit 65:69 wieder im Hintertreffen sahen, leitete Anke Blume mit einem Dreipunktewurf die Wende ein. Gina Löbig und Claire Weiß legten jeweils zwei Körbe nach und brachten ihr Team damit eine Minute vor Ende mit 72:69 in Front. Die Hauptstädter begannen nun taktisch zu foulen, die Uhr zu stoppen und die Red Dragons damit an die Freiwurflinie zu schicken. Zwar wackelten hier etwas die Nerven, denn nur zwei der letzten acht Freiwürfe fanden das erwünschte Ziel, allerdings setzte Jana Thiedke vier Sekunden vor dem Ende beim vergebenen Freiwurf von Anke Blume sehr gut beim Rebound nach und sicherte sich den abprallenden Ball. Die letzten Sekunden verstrichen somit ohne Chance für die Westberliner durch einen Dreipunktewurf noch die Verlängerung zu erzwingen. Letztlich blieb es damit beim 74:71für die Brandenburgerinnen, der gleichzeitig den Sprung zurück auf Platz 3 der 2.Regionalliga Ost bedeutete. „Selbst ein Rückstand zwei Minuten vor Ende sorgte nicht für hängende Köpfe, sondern für ein Aufbäumen, welches belohnt wurde.“, freute sich Trainerin Ney, die bilanzierte: „Die 1. Halbzeit war ein Spiegelbild der letzten beiden Trainingswochen, die wir ohne Kraft nach Erkrankungen bzw. Verletzungen absolvieren mussten. Umso mehr ziehe ich vor den Damen den Hut, dass sie sich die Halbzeitansprache zu Herzen genommen und ihr Kämpferherz ausgepackt haben. Trotz nur 7 Spielerinnen, trotz hoher Foulbelastung haben sie sich mit einem großen Fight diesen Sieg mehr als verdient.“

Die letzten beiden Saisonspiele dürfen die Red Dragons am nächsten Wochenende jeweils zu Hause bestreiten. Zunächst geht es am Sonnabend um 15:00 Uhr gegen den unmittelbaren Verfolger Tiergarten ISC 99. Direkt am Folgetag findet um 16:00 Uhr die Saison dann einen würdigen Abschluss, denn hier findet das Nachholspiel gegen den ungeschlagenen Tabellenprimus aus Rostock statt.

Red Dragons: Thiedke 28, Hermann 17, Blume 12, Löbig 12, Weiß 4, Halbleib 1, Kurtz

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