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BIG-Basketballmagazin

Personalprobleme nicht zu kompensieren

Gegenüber den letzten beiden Niederlagen in Stahnsdorf und zu Hause gegen den inzwischen feststehenden Meister SSC Südwest Berlin waren die Personalprobleme diesmal noch massiver. Neben dem beruflich fehlenden Sebastian Schmohl mussten auch die sonstigen Starter Enrico Kufuor und Bastian Bloch passen. Immerhin konnte Mau wieder auf Steve Krajewski zurückgreifen, der nach seiner Infektion die Red Dragons wieder unter den Körben verstärkte, jedoch blieben damit insgesamt nur sieben einsatzfähige Spieler. Ähnlich wie in der Vorwoche gegen Südwest agierten die WSG zu Beginn des Spiels vor allem in der Defensive zunächst engagiert und druckvoll. Selbst eine Serie von drei kassierten Dreipunktewürfen eingangs des zweiten Viertels konnte die Mau-Schützlinge nicht aus dem Rhythmus bringen. Dass man trotzdem nur mit einem hauchdünnen Halbzeitrückstand von 28:29 in die Kabine ging, lag an der eigenen Offensivschwäche. „Defensiv war das zumeist sehr gut. Aber wir haben oftmals nicht strukturiert genug in der Offense agiert. Zudem war unsere Dreierquote sehr schwach. “, erklärte Coach Mau.

Nach dem Seitenwechsel besserte sich an den offensiven Unzulänglichkeiten leider wenig. Zugleich musste man nun aber fast erwartungsgemäß der kleinen Rotation Tribut zollen. Die sichtlich geschwächten Red Dragons schafften es nicht mehr ihre entsprechenden Gegenspieler im 1-1 zu stoppen, so dass die Baskets die 2.Hälfte mit einem 14:0 Lauf begannen, ehe Steve Krajewski diesen in der 26.Minute zum zwischenzeitlichen 30:43 stoppen konnte. Damit war aber bereits eine Art Vorentscheidung gefallen, denn der Tabellenzweite aus dem Nordosten der Hauptstadt verstand es nun clever den Vorsprung im zweistelligen Bereich zu halten. Selbst wenn die Königs Wusterhausener mal einen kleinen Lauf hatten, war spätestens der Berliner Topscorer Sascha Haertel (insgesamt 24 Punkte) mit der passenden Antwort zur Stelle. Für die Red Dragons erzielte Steve Krajewski zwar ebenso viele Punkte, jedoch fand er zu wenig offensive Unterstützung durch seine Mannschaftskameraden. Ausgerechnet Krajewski war es auch, der drei Minuten vor Ende den einzigen Dreipunktewurf seines Teams zum 47:60 einnetzte. Gleichzeitig war dies der erste Dreier überhaupt in dieser Saison für den ansonsten eher in Korbnähe agierenden Center. „Uns haben heute einige Optionen auf den Flügel- und Guardpositionen gefehlt. Das konnten wir leider nicht kompensieren. Nach dem verschlafenen Start in die zweite Halbzeit haben wir dann den fehlenden Kraftreserven Tribut zollen müssen.“, analysierte WSG-Trainer Mau. Der zweite Center Leon Rothenbacher war mit 12 Zählern der einzige weitere Red Dragons-Akteur im zweistelligen Punktebereich.

Red Dragons: Krajewski 24, Rothenbacher 12, Schenk 6, Pötzsch 5, Stolpe 4, Wernitzsch 2, Doskoczynski

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