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BIG-Basketballmagazin

Mit letztem Aufgebot zum umkämpften Auswärtssieg


Die Vorzeichen für das schwere Gastspiel bei den personell gegenüber der Vorsaison nahezu unveränderten Berlinern standen eher schlecht. Neben den verletzten Konstantin Mau (Knie) und Jacob Ndi (Kapselverletzung in der Schulter) fehlten auch noch Maik Hasselberg (Urlaub) sowie Bastian Bloch (als Landestrainer mit der Berlin/Brandenburg-Auswahl beim Bundesjugendlager in Heidelberg), so dass Coach Adrian Pawliszyn gerade einmal acht einsatzfähige Spieler zur Verfügung standen. Diese zeigten aber zunächst ähnlich wie beim Saisonauftakt daheim gegen FB Berlin soliden Basketball. Insbesondere der treffsichere Sebastian Schmohl (vier Dreipunktewürfe in der Anfangsphase und am Ende mit 27 Punkten bester Scorer) wurde gesucht und oftmals auch gefunden, so dass man rasch eine zweistellige Führung herauswarf. „Wir haben gut angefangen und unsere Führung über lange Zeit eigentlich recht gut verwaltet bzw. leicht ausgebaut.“, befand Pawliszyn. Hermsdorf seinerseits wollte die personelle Notlage der Red Dragons natürlich ausnutzen und spielte das gesamte Spiel über hinweg eine aggressive Ganzfeldverteidigung. Dennoch sahen die Königs Wusterhausener eingangs des Schlussviertels beim Stande von 51:35 fast schon wie der sichere Sieger aus. Bis drei Minuten vor Ende hatte die zweistellige Differenz auch noch Bestand (59:49), allerdings erhielt Center Steve Krajewski hier sein fünftes Foul, was bei den Hauptstädtern offensichtlich nochmal neuen Mut freisetzte. Die beiden erfahrenen Guards Michel Altenburg und Marcel Karge trafen in kurzer Abfolge nun ihrerseits vier Dreier und plötzlich führte der VfB kurz vor Ende mit 62:60. Den Königs Wusterhausenern blieb aber noch ein Angriff, und während sich alles auf die üblichen Offensivkräfte konzentrierte, nutzte Kapitän Max Pötzsch die sich bietenden Freiheiten per Sprungwurf zum 62:62 Ausgleich. Dies sollten gleichzeitig seine einzigen beiden Punkte der Partie bleiben. Da Friedrich Schenk den letzten Hermsdorfer Angriff abblocken konnte, musste eine fünfminütige Verlängerung die Entscheidung bringen.

Hier agierten die Brandenburger trotz immer mehr schwindender Kräfte zunächst abgeklärt. „Allerdings haben wir unsere Chancen liegen lassen.“, haderte Coach Pawliszyn, denn insgesamt fünf Freiwürfe vergab sein Team in der Extrazeit. So blieb es durchweg knapp und die besseren Nerven mussten entscheiden. Ähnlich wie zum Ende der regulären Spielzeit führte die Entscheidung dann aber ein Spieler herbei, den die Hermsdorfer Verteidigung nicht auf der Rechnung hatte. Arne Wernitzsch, bis dahin zwar mit viel Spielzeit, aber noch ohne eigene Punkte, zog zum Korb und schloss erfolgreich sowie spektakulär per Dunking zum 68:67 ab. Der letzte Hermsdorfer Angriff verpuffte und das Spiel endete mit einem Foul an Wernitzsch, der per Freiwurf den gefeierten 69:67 Endstand herstellte. „Konditionell waren wir über dem Limit heute. Das hat man gemerkt, als wir die scheinbar sichere Führung noch aus der Hand geben mussten. Fürs Selbstvertrauen war der Sieg natürlich viel Wert. Nun müssen wir hoffen, dass die fehlenden Leute möglichst schnell zurückkehren können.“, ergänzt Coach Pawliszyn.

 

Red Dragons: Schmohl 27, Krajewski 14, Doskoczynski 9, Rothenbacher 8, Schenk 6, Wernitzsch 3, Pötzsch 2, Schwager

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