Körbe für den guten Zweck

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Der Eintritt für dieses letzte öffentliche Testspiel vor dem scharfen Saisonstart beträgt 3,- Euro, ermäßigt für Kinder, Schüler und Studenten sogar nur 1,- Euro. Sämtliche Einnahmen der Veranstaltung kommen dabei der Selbsthilfeinitiative Alleinerziehender SHIA e.V. zu Gute, deren Landesverband seinen Sitz in Königs Wusterhausen hat. Lars Fuhge, Niederlassungsleiter der AOK Nordost im Landkreis Dahme-Spreewald sagt: „SHIA steht für Selbsthilfegruppen Alleinerziehender. Bereits seit Anfang der 1990er-Jahre setzt sich der Landesverband Brandenburg auf vielfältige Art und Weise für alleinerziehende Eltern und deren Kinder ein. SHIA hilft mit Informationen, Beratung bis hin zu Bildungs- und Freizeitangeboten. Diese wichtige Arbeit möchten wir gerne unterstützen, weil wir wissen, wie herausfordernd der Alltag gerade von alleinerziehenden Müttern und Vätern ist.



Sportlich ist dies für beide Teams eine letzte sehr gute Gelegenheit unter Wettkampfbedingungen den Ernstfall zu testen. „Die Red Dragons warten mit Spannung auf ein hochklassiges Basketballspiel mit dem wohl besten brandenburgischen Basketballteam, aus Stahnsdorf“ so Abteilungsleiter Matthias Köpke. „Nach den vorangegangen Testspielen der Dragons kommt nun die Härteprüfung unter Wettkampfbedingungen. Dazu kommt noch der Faktor der Wohltätigkeit, der das Herz noch einmal höher schlagen lässt. Wir laden Alle recht herzlich zu diesem Spektakel ein und freuen uns die Zuschauer und die Mannschaft des RSV in Königs Wusterhausen begrüßen zu dürfen“, so Köpke weiter.
Während die Red Dragons am 24.09. mit einem Heimspiel um 18:00 Uhr gegen Future Basketball Berlin in ihre zweite Saison in der 2.Regionalliga starten, hat die neue Spielzeit für den RSV Eintracht in der 2.Bundesliga Pro B einen Tag später um 17:30 Uhr ebenso vor eigenem Publikum mit dem Duell gegen die Schwelmer Baskets ihren Startschuss. Auch wenn beide Mannschaften aktuell somit zwei Ligen voneinander trennen, so gibt es doch einige Gemeinsamkeiten zwischen beiden Vereine. So sind beide Standorte nicht unbedingt traditionsbehaftet in Sachen Basketball und agierten daher lange Zeit nur in der untersten Brandenburgischen Liga. Während der RSV Eintracht im Jahre 1999 den Sprung aus dieser Bezirksliga heraus schaffte, erreichten Königs Wusterhausens Korbjäger dieses dann sechs Jahre später. Nachfolgend gelang es beiden Vereinen sich kontinuierlich sportlich weiter nach oben zu arbeiten und zugleich strukturell zu verbessern.

Doch es gibt noch mehr Gemeinsamkeiten aus der unmittelbaren Vergangenheit. Mit Oliver Mackeldanz wechselte im Sommer ein Red Dragons-Akteur zum RSV Eintracht und trifft nun auf seine alten Teamkameraden. Umgekehrt stehen im derzeitigen Königs Wusterhausener Kader gleich sechs Akteure, die einst schon im RSV-Dress aufliefen. Bevor sein Heimatverein den Sprung in die Regionalliga schaffte, wagte Maik Hasselberg diesen persönlichen Schritt schon, als er im Jahre 2008 für das RSV-Farmteam in dieser Liga agierte. Bastian Bloch, letztjähriger Kapitän der RSV-Regionalligamanschaft, ging diesen Sommer den umgekehrten Weg. Die Namen Leon Rothenbacher, Steve Krajewski, Jacob Ndi und Sebastian Schmohl werden allen RSV-Fans ohnehin etwas sagen, denn sie waren wichtige Bestandteile der erfolgreichen Zweitligateams der Jahre 2007 bis 2009. Das Quartett wechselte nun aus diversen Berliner Vereinen nach Königs Wusterhausen und wird dort mit vereinten Kräften in der Regionalliga angreifen wollen. „Es ist nicht nur ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und eine schöne Sache für den guten Zweck, sondern natürlich auch der letzte und wichtige Test vor dem Saisonstart. Mit den Neuzugängen zählt Königs Wusterhausen zu den Topfavoriten in der Liga und wird uns mit Sicherheit alles abverlangen.“, prophezeit RSV-Coach Vladimir Pastushenko, dessen Team am Mittwochabend bei einem nicht öffentlichen Test gegen den DBV Charlottenburg mit 61:62 verlor. Allerdings fehlten hier krankheits- und verletzungsbedingt Tim Modersitzki, Michael Haucke und Yannick Evans. Zudem konnte Thomas Schoeps ebenso nur wenige Minuten mitwirken.